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Dienstag, 4. August 2015

Engel des Todes

Autor: Markus Tillmanns
Seitenanzahl: 230 Seiten
AISN: B00Y2J75QW
Verlag: Selfpublisher
Reihe: Die Luzifer - Chroniken 2
Preis:
E - Book:  0,99 €
Teufel - Engel des Todes

Klappentext:

Himmel und Hölle - Luzifer ist zurück!
Wer bist du, dass du glaubst, du könntest die Welt verbessern?

Ein gefallener Engel wandelt über die Erde. Doch niemand bemerkt es. Nur Tabarie nimmt die Herausforderung an. Er kämpft um die Chance seines Lebens: Seine High-Tech-Stiftung soll die Welt zu einem besseren Ort machen.
Tabarie ahnt, dass er es mit dem Teufel selbst aufnehmen muss. Aber was plant Satan? Während der Engel des Todes nach der Macht greift, versinkt um Tabarie herum alles in Intrigen und Chaos.

»Wir spielen ein Spiel.« Luzifers himmelblaue Augen streiften durch das Zimmer, ihr Blick jedoch ging in die Ferne. »Ein Spiel, das so groß ist wie die Welt, mit der wir es spielen.«
Auszug Teufel: Engel des Todes.

Meine Meinung und Gedanken:

Darauf habe ich mich wie ein Kind gefreut.
Die Fortsetzung des ersten Teiles "Teufel" von Markus Tillmanns war genial. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Allein das erste Kapitel ist voll mit einem mysteriösem Geschehen gespickt und man fragt sich als Leser, wer sich da Zutritt verschaffen will ins Herz der eins mächtigsten Organisation der Welt.

Nachdem Luzifer geschlagen zu sein scheint, hat Tabarie den Luzifer - Tower übernommen, benannte diesen jedoch nach den Ereignissen im Vatikan um und machte daraus die Foundation. Eine Stiftung, die versucht gegen das Schlechte in der Welt anzugehen.
Unter seiner Leitung werden die besten und schlausten Köpfe der Welt versammelt, hoch renommierte Wissenschaftler, die versuchen eine Lösung gegen den Welthunger oder gar eine Heilung gegen den Krebs zu finden.

Doch während all dieser Zeit sieht sich Tabarie damit konfrontiert, dass die Presse jeden Schritt der Stiftung mitverfolgt, denn der Ruf des ehemaligen Luzifer - Towers ist nicht gerade der beste. Kein Wunder, wenn man bedenkt, was im Vatikan geschah. Dank seines unermüdlichen Einsatzes jedoch steigt langsam das Ansehen der Foundation.

Es währt nicht lange. Ein Alarm wird in den geheimen Untergeschossen ausgelöst, eine Bombe vernichtet wichtige Ergebnisse und dann gerät selbst der Tower unter Beschuss.
Aber wer hat es auf die Stiftung abgesehen?
Tabarie macht sich auf die Suche nach den Zusammenhängen, dabei führt ihn diese sogar bis ins alte Delfi, wo ihm ein Orakel die Prophezeiung von Apollon überbringt. Spannend!
Ob Tabarie den richtigen Schluss ziehen wird?

Währenddessen erfährt man, was hinter seinem Rücken bei den anderen passiert. Der Perspektivenwechsel ist schnell verstanden, es geht nahtlos ineinander über und ich persönlich finde es erstaunlich, wie einfach Markus Tillmanns es schafft, die Charaktere so authentisch rüber zu bringen, dass man sie entweder gleich mag oder Mitleid mit ihnen empfindet.

Unwissend verkauft Gül - Tabaries geliebte Gül, die doch tatsächlich einen anderen Mann heiraten will! - ihre Seele an Luzifer persönlich und steckt damit nun gänzlich mit drin, wo Tabarie sie aus der ganzen Sache raushalten wollte.

Kann Tabarie ihre Seele retten? Und wer steckt hinter den Anschlägen?

Das letzte drittel vom Buch ist besonders rasant, Ereignisse passieren, deren Bedeutung noch keiner ermessen kann und Tabarie weiß noch nicht einmal etwas von der unsäglichen Bedrohung, die ihn bald wieder heimsuchen wird.

Gemeines Ende, lieber Markus!
Dafür macht es neugierig auf den dritten Teil und lässt hoffen, dass die Welt wieder ins Gleichgewicht kommt, statt (aufs Neue) der Spielball der höheren Wesen zu sein.

Fazit:

5 Sterne. Absolute Leseempfehlung, wer Thriller mit einer Prise Fantasy gewürzt mag. Besonders interessant die Mischung aus Glauben an eine höhere Instanz und die Tatsache, dass man sich mit der Bedeutung davon auseinandersetzten muss. 

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