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Samstag, 30. Mai 2015

Autorenvorstellung Bettina Schott

Es ist nicht so, wie es so viele Autoren von sich sagen, dass ich bereits Geschichten und gar ganze Romane geschrieben habe, seit ich einen Stift halten kann.“ 
Und mit diesen sehr ehrlichen Worten beginnen wir heute mit der Vorstellung von Bettina Schott.
Am Anfang waren es Bücher, die sie verschlang, bis dahin hatte sie keinen Stift in der Hand gehalten, um Romane zu verfassen. Stattdessen schrieb sie in der Teenager-Zeit Gedichte, wenn sie Liebeskummer hatte oder verfasste für ihre Kinder Einschlafgedichte. Dieser Gedichteband ist übrigens auch später veröffentlicht worden.
Erst später entschloss sie sich nebenher Artikel für Online-Medien zu verfassen. 2011 hatte sie den Wunsch, bei einem Schreibwettbewerb teilzunehmen und siehe da, sie gewann! Als Preis winkte nicht nur ein Kindle, sondern auch ein Verlagsvertrag bei Droemer Knaur.
Ich würde sagen, doppelte Freude für das Leser – und Schreiberherz!
Nachdem sie diesen Erfolg hatte, war sie Feuer und Flamme und entbrannte für das Schreiben, begann damit, eigene E-Books zu veröffentlichen. An ihrem Krimi aus dem 18. Jahrhundert „Volturnus schläft“ hat sie drei Jahre lang gearbeitet, bis sie zufrieden mit dem Ergebnis war.
Es gibt Autoren, die Bettina Schott geprägt haben. Zu diesen gehören unter anderem Ken Follett, Noah Gordon, Stephen King und Dean Koontz. Einen Lieblingsautor oder ein bestimmtes, bevorzugtes Genre beim Lesen hat sie dabei nicht, denn ihr Geschmack ist breit gefächert und Bettina Schott sucht sich immer wieder etwas Neues.
Genauso wie ihr Lesegenre verschieden ist, so ist auch bei ihren Romanen nicht immer klar, was sie als Nächstes veröffentlichen wird. Das Genre sucht sie aus, nicht anders herum. Im Moment arbeitet die Autorin an einem Thriller. Lieblingsbücher dagegen hat sie, aber nach eigener Aussage wäre die Liste zu lang, um sie alle aufzuschreiben.
Nun, verständlich oder? Kennen wir ja alle!
Am liebsten schreibt Bettina an ihrem Laptop, dabei spielt der Raum keine Rolle. Ob Garten, Bett oder Sofa, es ist alles recht, solange sie von einer sanften Stille umgeben ist, weswegen sie auch keine Musik beim Schreiben hört, denn es lenkt sie viel zu sehr ab.
Aber so einfach ist es auch nicht mit drei Kinder und einem Hund die nötige Ruhe zu bekommen ;)
Ideen dagegen zu finden, das ist einfach! Sie kommen am frühen Morgen – oder noch schlimmer – mitten in der Nacht und da muss die Autorin Papier und Stift bereit liegen haben, um es sich zu notieren, auch wenn diese Gedankenblitze letztendlich erst mal in die Warteschleife gelangen, aber aufschreiben ist immer besser, als sie zu vergessen! Und wer weiß, was aus diesen Ideen letztendlich entsteht?

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