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Mittwoch, 11. Februar 2015

Lavendelküsse

Name: Lavendelküsse
Autor: Felicity La Forgia
Seitenzahl: 324
Preis: ebook 6,99€ gebunden 12,90€
Verlag: Siebenverlag

Klappentext:
Neues Herz, neues Glück. Als Hannah Engelmann nach einer schweren Krankheit an die Côte d'Azur flieht, um ein neues Leben zu beginnen, rechnet sie nicht damit, dass sie ihr Herz verlieren wird. Sylvain Grenier ist ihr Traum von einem Mann. Sexy, selbstsicher, erfolgreich. Seine offen zur Schau gestellte Dominanz weckt Gefühle in ihr, die sie nicht kennt und von denen sie nicht genug bekommen kann.
Seit dem viel zu frühen Tod seiner Frau ist Sylvain nicht mehr der, als den die Hauptstadt des Parfümhandwerks, Grasse, ihn kennt. Böse Gerüchte kursieren über den Mann, dessen Gespür für Düfte legendär ist. Nicht länger in der Lage, sein Herz an eine Frau zu verschenken, bringt ihn die Begegnung mit Hannah aus dem mühsam aufrecht erhaltenen Gleichgewicht.

Meine Meinung:

Dem Tod nur knapp entronnen ist sie nun auf der Suche nach dem Leben. Nach Liebe.

Das Buch an sich hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich vorher ein wenig skeptisch war. Doch es ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen.
Die Gegenden in denen das Buch spielt, wurden sehr gut dargestellt, sodass man sich selbst hineinträumen konnte. Die Gerüche sind ebenfalls gut wiedergegeben, sodass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Die weiten Lavendelfelder, die Stadt und das Meer. Ein wenig Quälerei war es nur, als Hannah in der Süßigkeitenfabrik ist und all die Köstlichkeiten probiert. Gemein! Noch jetzt bekomme ich Hunger und schmecke regelrecht die süßen Köstlichkeiten. Kandierte Früchte und vieles mehr.
Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, das Buch wurde aus der Sicht von Hannah, aber auch aus der Siht von Sylvain geschrieben. So konnte man in beide Köpfe reinschauen und aus erster Hand miterleben, was in den beiden vor sich geht. Da das Buch in der dritten Person geschrieben ist, war es auch keineswegs verwirrend, wenn die Sicht wechselte.
Die Charaktere waren ebenfalls gut beschrieben und realistisch dargestellt. Sylvain, der seine Ehefrau verlor und nun aus seinem Kummer nicht mehr herausfindet, sich nur mit fremden Frauen vergnügt, deren Namen er sich niemals merkt. Auf der anderen Seite Hannah, die mit einem Spenderherz leben muss, von allen in Watte gepackt wird, aber um ein eigenständiges Leben voller Erfahrungen und Abenteuer kämpft.
Zwei Welten die aufeinander treffen. Kann das gut gehen? Wenn er sich der Liebe verschließt, welche sie so verzweifelt sucht?

Fazit:
Es lohnt sich, in diese aufregende Welt der Gerüche und etwas komplizierten Liebe unterzutauchen.

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